Worker-Coops in Deutschland

Worker-Coops können in Deutschland mit den unterschiedlichsten Rechtsformen gegründet werden, allerdings konzentrieren wir uns auf dieser Seite auf die Form der Genossenschaft. Diese ermöglicht fluides Eigentum und garantiert über das sogenannte „Kopfstimmrecht“ demokratische Entscheidungsstrukturen. Leider ist die Gründung einer Genossenschaft in Deutschland mit erhöhten Kosten und Bürokratie verbunden, weswegen viele Unternehmen einen anderen Weg gehen und stattdessen andere Rechtsformen „hacken“. Diese Kollektivbetriebe haben auf Kollektivliste.org bereits eine umfassende Heimat, mit einer Karte und Profilen.

Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir Kollektivbetriebe und Produktivgenossenschaften als eine gemeinsame Community von Unternehmen im Eigentum ihrer Belegschaften sehen – wir alle wollen Wirtschaft demokratisch denken, steigender Ungleichheit entgegenwirken und Menschen empowern. Wir konzentrieren uns hier dennoch auf Produktivgenossenschaften, weil wir damit am meisten Erfahrung haben und es insgesamt weniger Informationen speziell zu dieser Form gibt. Bei allen unseren Events sind natürlich auch Kollektivbetriebe herzlich willkommen.

#Produktivgenossenschaften

Diese Unternehmen haben die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft und die Mitarbeitenden halten > 50% der Stimmanteile. Nicht bei allen hier aufgeführten Betrieben sind wir uns 100%ig sicher, dass die Klassifizierung korrekt ist – meldet uns gerne Fehler oder weitere Unternehmen! Die Belegschaft kann auch aus Freiberufler*innen bestehen.

#Hybrid-Modelle

In diesen Unternehmen können sowohl Mitarbeitende, als auch Externe Mitglieder sein (oder externe Mitglieder arbeiten aktiv im Unternehmen mit). Die Belegschaft hat im Normalfall ein erhöhtes Stimmrecht oder satzungsbedingt andere Privilegien.